Die Dinge sind, wie sie sind. Gut oder böse. Jedenfalls das was wir darunter fassen, ohne überhaupt definiert zu haben was das ist, gut oder böse.

Die Dinge kommen, wie sie kommen. Schnell oder langsam. Zumindest, weil die Zeit für uns eine wichtige Komponente ist. Auch wenn Sie physikalisch betrachtet eher eine zufällig entstandene und womöglich vorübergehende Sache, oder auch ein vorübergehendes Ding ist. Zufällig, überraschend, oder schicksalhaft. Vielleicht auch alles gleichzeitig, jenach dem welcher Definition der Begriffe und welchem philosophischen Konzept man folgen will.

Wir können das Beste aus der Situation machen – oder zumindest das, was wir dafür halten -, aber nichts aus den Dingen. Wir können auch das Beste aus uns machen, oder machen lassen, aber nicht aus der Zeit. Die macht mit uns was sie für das Beste hält, oder irgendein anderer, oder der Zufall. Vielleicht macht Sie auch gar nichts. Macht auch nichts. Mir jedenfalls nicht. Oder besser: nicht mehr. „Nicht mehr“ und schon ist Sie wieder da, die Zeit und übernimmt. Machtübernahme, sozusagen. Mit dem Konzept der Zeit hat sich die Menschheit übernommen, finde ich.

„Die Dinge“ sind alles und nichts. Oder alles oder nichts. Schon angenehm, sich nicht recht festlegen zu müssen, weil wir es im Grunde auch nicht können. Wir und die Dinge. Tolle Sache. Sind wir überhaupt Sachen? Hauptsachen oder Nebensachen? Oder liegt die Überlegung schon neben der Sache? Und die Dinge? Sind die Sachen? Vermutlich ist das auch egal.

Vermutlich sind sie egal, die Dinge. Und die Zeit und die Haupt- und Nebensachen und wir letztlich auch. Wahrscheinlich spielen wir alle keine Rolle im Universum, oder wir spielen nur bis zur nächsten Rolle des Universums ein Rollenspiel.

Aber da sind wir nun mal. Mal nehmen wir wahr, mal denken und mal fühlen wir. Und manche handeln sogar. Wahrscheinlich sollten wir also so denken und handeln, dass wir uns gut fühlen; was auch immer wir unter „gut“ fassen und egal, ob wir es definiert haben. Zumindest so lange wir Zeit haben unsere Rolle im Universum zu spielen, als Ding oder Sache und selbst der Zufall, die Überraschung oder das Schicksal für andere sein, dass wir uns selbst wünschen.

Und wer weiß, vielleicht erlangen wir dadurch eine Bedeutung im und für das Universum und vielleicht sogar für das Was-Auch-Immer dahinter, die die Zeit überwindet, oder überflüssig macht, oder sie einfach überdauert.

 

©G.D.