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weltauf

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NachtSchwester

Wir sitzen am Feuer und schau’n in die Flammen Du nähst alle Schnitte und säuberst die Schrammen Ich rede ohne jedes Halten   Du lächelst so friedlich und flickst mich zusammen Ich erkläre woher die Verletzungen stammen Dein Kuss erst... weiterlesen →

Untierfütterung

Ein gequälter, langgezogener Schrei, wie ein Stahlträger der über Schotter, Beton und Metall kratzt, aus tiefster Seele, mehr aus dem Bauch als aus dem Hals, gellt durch den dunklen Keller. Ausgespiener Schmerz, geboren in Schall, rast durch die Hallen und... weiterlesen →

Leere Tage

Leere Tage beginnen meist erst gegen Mittag. Vielleicht so zwischen 11 und 13Uhr. Bis dahin ist man erwacht, aufgestanden und hat gefrühstückt. Möglicherweise hat es auch noch zu der einen oder anderen sinnvollen Tätigkeit wie Wäschewaschen oder Aufräumen gereicht. Doch... weiterlesen →

Großzügigkeit

Mancher teilt von Herzen gern: Für sich die Frucht, dem Rest den Kern.   © G.D.

Mit allen Wassern gewaschen

Dunkel, in stillem Frieden und erwartungsvoller Leere, liegt die riesige Halle in der Nacht. Boden, Wände und Decke bestehen aus Beton und dennoch ist es warm im Inneren. Leise öffnet sich eine kleine Seitentüre und eine gebeugte junge Frau schleicht... weiterlesen →

Der Fischer

Still, klar und tief liegen die beiden Seen zwischen zerklüfteten Gipfeln. Leichtes Türkis blendet sanft in abgrundtiefes Blau über. Die beiden Zwillingswasser schweigen den flüchtig Beobachtenden, sei es nun Mond oder Sonne, an, der nur die spiegelglatte Oberfläche wahrnimmt und... weiterlesen →

Der Dunkelbrand

Nach jeder Phase der Asche hatte man sich gefragt, ob überhaupt noch Brandmaterial unter der dicken, schwarzen und grauen, glänzenden Kruste vorhanden sei. Der hartgebackene Panzer sah unbelebt und geradezu versteinert aus. Nach jeder Berührung fühlten sich die Finger wund... weiterlesen →

Drei Phasen des Tigers

In der ersten Phase durchstreift der Tiger den Dschungel auf der Suche nach Beute. Der Tiger ist wild und frei. Er findet Beute, beobachtet und umschleicht sie, doch als er zum Sprung ansetzen will, lange bevor er begreift was wirklich... weiterlesen →

Regenbogenland

Manchmal sehne ich mich nach einer richtigen Großstadt. Einfach, weil ich gerne etwas öfter allein wäre. Eigentlich ist es natürlich das Einsam-sein, und das spürt man viel besser, wenn man dabei nicht allein ist. So rum ist es richtig. Ich... weiterlesen →

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