Funkelherz, wo bist Du geblieben? Das Rauschen der Bahn steigt schnell zu Kopf. Die Füße scharren im unregelmäßigen Schotter neben dem Kopfsteinpflaster. Düster lächelt die Sonne herab, auf einen fäkalgetränkten Grünstreifen neben den Drahtgitterbänken. Der Rücken schmerzt von der kurzen... weiterlesen →
Der Eine weiß schon und er springt, die Augen haben‘s ihm verraten. Der Andre weiß nichts und versinkt, er stolpert, hadert, stößt sich, hinkt, und kann es dennoch kaum erwarten. Der Andre bremst trotz eig'nem Drang, der Eine schmunzelt leis‘... weiterlesen →
Eine Falle: "Wenn Du mich liebst / lieben würdest, dann..." © G.D.
Wir sitzen am Feuer und schau’n in die Flammen Du nähst alle Schnitte und säuberst die Schrammen Ich rede ohne jedes Halten Du lächelst so friedlich und flickst mich zusammen Ich erkläre woher die Verletzungen stammen Dein Kuss erst... weiterlesen →
Nach jeder Phase der Asche hatte man sich gefragt, ob überhaupt noch Brandmaterial unter der dicken, schwarzen und grauen, glänzenden Kruste vorhanden sei. Der hartgebackene Panzer sah unbelebt und geradezu versteinert aus. Nach jeder Berührung fühlten sich die Finger wund... weiterlesen →
Die Spitzen der Hochhäuser ersticken im Nebel. Mein Herz ebenso. Es schläft; träumt unruhig und übel, von Vergangenem und düsteren Vorahnungen durch sonnenferne, kahle Zeit-Träume gepeinigt. Ein Griff zum Haken und die Muskeln des Armes spannen sich deutlich unter der... weiterlesen →
Eine Skyline; schwarz vor nachtblauem Hintergrund. Die ersten Sterne; je ferner des Horizonts, desto mehr. Weiße oder hellgelbe Fenster; Tupfen mitten in den Schattenrissen der Wolkenkratzer, die heute nur in Richtung Sterne deuten können, denn der Himmel über der Stadt... weiterlesen →
Ein Longboard. Ein Park. Eine Nacht. Hätte er erwarten können, dass das Schicksal auf den vier Rollen eines Longboards, an einem späten Dienstagabend, deutlich zu schnell für die herrschende Dunkelheit, durch einen Park auf ihn zu rast; den blonden... weiterlesen →